Botanischer Garten der Universit├Ąt Basel

 

Bergwald in Ecuador – Dracula Reservat

Das Dracula Reservat ist ein grosses Naturschutzgebiet im Norden Ecuadors, direkt an der Grenze zu Kolumbien. Es liegt in einer üppigen, dicht bewaldeten Berglandschaft auf einer Höhe von 800–2'300 m. Zur Zeit besteht es aus drei Teilen, die je 10 km voneinander entfernt sind (s. Karte).

Initiative des Botanischen Gartens

Das Reservat wurde in den Jahren 2013/14 auf Initiative des Botanischen Gartens der Universität Basel gegründet. Es wird von der ecuadorianischen Stiftung EcoMinga aufgebaut und verwaltet. Während der ersten Phase kamen die Mittel ausschliesslich aus Basel. Neben substantiellen Beiträgen für Landerwerb und Betrieb (Parkwächter, Verwaltung, Inventarisierung) stammen auch die Mittel für das Gäste- und Verwaltungszentrum «Casa Drácula» von Basler Gönnern.
Inzwischen beteiligen sich auch die beiden namhaften US-amerikanischen Stiftungen Rainforest Trust und Orchid Conservation Alliance an der Finanzierung.

Aktuelle Situation

Bis Mitte 2019 wurden 19 Parzellen mit einer Gesamtfläche von 1'136 ha (11.36 qkm) erworben. Der Ankauf weiterer Waldgebiete mit einer Fläche von 750 ha (7.5 qkm) steht unmittelbar vor dem Abschluss. Dabei handelt es sich überwiegend um Primärwälder.

Eigene Webseite

Unter «reservadracula.org» verfügt das Dracula Reservat über eine eigene Webseite. Auf dieser werden auch die Spender verdankt, die das Projekt seit 2013 via «Verein Botanischer Garten beim Spalentor» unterstützt haben. Der Botanische Garten und sein Umfeld unterstützen den dringend nötigen Ausbau nach wie vor tatkräftig. Daher erlauben wir uns, Sie ausdrücklich auch auf die Spendenseite hinzuweisen.


pdf  Karte des Dracula Reservates als PDF

Botanischer Garten der Universität Basel, Spalengraben 8, 4051 Basel, Schweiz

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