/ Hanspeter Haller

Pflanzen des Monats November 2026

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Ismene amancaes, die peruanische Narzisse, ist ein Endemit Perus. Sie wächst dort an den Hängen der pazifischen Küstengebirge in sogenannten Lomas, Nebel-Oasen, wo sich die vom Meer herannahenden Nebelbänke an den Bergen stauen. Ismene gehört zur Familie der Amaryllidaceae und ist Symbolpflanze eines Volksfestes "Festival de Amancaise", das im Juni in der Region Limas gefeiert wird.

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Sechium edule, die Chayote, gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Sie ist eine bemerkenswerte Kletterpflanze, einerseits anspruchslos, andererseits liefert sie einen erstaunlichen grossen Ertrag. Die vielen Früchte können auf unterschiedlichste Weisen gekocht werden. Die Chayote wird vor allem auf lokalen Märkten gehandelt, nur wenig gelangt in den Export. Hauptanbauländer für den europäischen Markt sind Brasilien und Costa Rica.

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Beim Herbst-Eisenhut Aconitum carmichaelii cv. Arendsii handelt es sich um eine 1945 vom deutschen Staudenzüchter Georg Arends selektierte Sorte des aus China und Sibirien stammenden Herbst-Eisenhuts. (Aconitum carmichaelii). Er ist eine der spätblühendsten Stauden im Jahr und fällt deshalb im Spätherbst besonders auf. Die in den Eisenhüten vorhandenen Nervengifte werden medizinisch genutzt, ähnlich der Inhaltsstoffe von Digitalis.

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Macleania smithiana kommt in Ecuador und in Kolumbien vor. Sie gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Dort wächst sie in den immerfeuchten Bergwäldern auf über 1000 müM. Die Blüten werden von Kolibris bestäubt und die Blätter werden von Blattschneiderameisen der Gattung Atta zu Nestbau verwendet. Die Früchte sind essbar und schmecken sehr süss. Es gibt etwa 35 verschiedene Arten von Macleania. Sie gelten als die 'Heidelbeeren der Bergnebelwälder'.

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Humulus lupulus, der Hopfen, ist eine einheimische kletternde Staude, die jedes Jahr von neuem aus einem kräftigen Rhizom austreibt. Kein Wunder braucht der Hopfen nährstoffreiche Böden. Er gehört, wie das Cannabis zur Familie der Hanfgewächse Cannabaceae. Entsprechend hat er auch eine beruhigende Wirkung. Bekannt ist er vor allem als Komponente des Biers, dem er den charakteristischen herben Hopfengeschmack verleiht. Pro Liter Bier braucht es nur 1-4 Gramm Hopfen. Verwendet werden nur die weiblichen Blütenstände. Wer die Blüten zwischen den Fingern zerreibt, kann den Duft des Hopfens gut riechen.

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Tagetes lemmonii stammt aus Nordmexiko (Provinzen Sonora und Sinaloa) und aus dem US-Südstaat Arizona. Sie wächst dort im Mittelmeerklima auf durchlässigen Böden und kann als ausgewachsener Strauch bis zu 2,5m hoch werden. Die Herkunft des Artnamens ist unklar: Entweder stammt er vom Mount Lemmon in Arizona oder vom Botaniker John Jill Lemmon. Der Duft der Blüten erinnert jedenfalls nur entfernt an Zitronen.

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Zingiber spectabile stammt aus Südostasien, vor allem aus Malaysia und Indonesien wo er in den immerfeuchten Regenwäldern, aber auch an sekundär gestörten Standorten wächst. Er wird vor allem dank seiner imposanten Blütenstände in Gärten und Parks der Tropen angepflanzt. Daneben gilt er in der Volksmedizin als Heilmittel für verschiedene Krankheiten. Wissenschaftlich werden seine Inhaltsstoffe als Mittel gegen Darmkrebs untersucht.

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Die chinesische Dattel stammt aus Nord- und Nordostchina, wird aber heute weltweit angebaut. Sie wächst als Baum oder Strauch und wird bis zu 10m hoch. Sie gehört zur Familie der Kreuzdorngewächse. In China wurden die roten Brustbeeren (weil hustenlindernd) bereits in dem Buch Shennong ben cao jing (zwischen 300 v. Chr. und 200 n. Chr.) unter dem Namen Zao als wichtige Arzneidroge beschrieben. In Europa ist sie in den Weinbauklimaten gut eingebürgert. Besonders bekannt für die Ernte von „Brustbeeren“ (ital. = giuggiole) ist das oberitalienische Städtchen Arquà Petrarca bei Padua, in dem einmal jährlich im Herbst die „Festa delle Giuggiole“ stattfindet. Dort werden verschiedene Produkte aus den Früchten hergestellt, wie etwa Schnäpse und Konfitüren.

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Pflanzen des Monats November 2026

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